Schüleraustausch der HWS und RES mit Indien

Willkommen an den Hauswirtschaftlichen Schulen Bad Säckingen

Onlineanmeldung für den Berufsorientierungstag (BIT)

Gratulation zur Fachschulreife

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Foto: Hennecke 

Alle 25 haben die Fachschulreife bestanden

„Ihr seid etwas Besonderes“ – Mit diesem Motto verabschiedeten die Hauswirtschaftlichen Schulen Bad Säckingen am 12. Juni 2019 die Absolventinnen und Absolventen der zweijährigen Berufsfachschule in den Profilen Pflege und Gesundheit sowie Ernährung und Erziehung.

Abteilungsleiter und stellvertretender Schulleiter begrüßte Studiendirektor Alexander Emmerich die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie die Lehrerinnen und Lehrer. Er zollte den Absolventen Respekt, denn alle 25 Prüflinge haben den Abschluss geschafft. Für diesen Erfolg würde jeder Einzelne Begabung, Intelligenz, ein gutes Lernverhalten sowie Fleiß und Ausdauer mitbringen.

Gratulation zum Abitur 2019

44 Schülerinnen und Schüler haben das Abitur bestanden - wir gratulieren!

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Foto: Stm

Der Schulgarten- ein Lebens- und Lernort für Ökologie und Verantwortung

 

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Nach der Inspektion durch die Kommission: Ulrich Pfefferer (Pfefferer BAUMkultur, Meister Garten-Landschaftsbau), Carsten Schnell (Schulleiter), Marion Pyrlik-Göhlmann, Alexander Emmerich (stellvertr. Schulleiter), Brigitte Krissler, Dipl.-Ing. Klaus Nasilowski (Landratsamt Lörrach) und Dipl.-Ing. Gerhard Schiff (Lehrer f. Gartenbau a.D.)

 

Petersilie, Erdbeeren, Gurken, Kürbis – Das und vieles mehr findet man im neuen Schulgarten der Hauswirtschaftlichen Schulen Bad Säckingen, der von den Lehrerinnen Marion Pyrlik-Göhlmann und Brigitte Krissler im Laufe des Schuljahres aufgebaut worden ist. Dies wäre jedoch ohne die tatkräftige Unterstützung durch Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen nicht möglich gewesen.

Dabei soll der Garten nicht nur rein dekorative Funktionen erfüllen. Wichtig ist, dass er für die Schulgemeinschaft ein Ort des Lernens und der Zusammenarbeit ist. Während die Klassen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums und der zweijährigen Berufsfachschule im Biologieunterricht die ökologischen Zusammenhänge zwischen Fauna und Flora in natura verstehen können, nutzen die zukünftigen Köche der Hotelfach- und Berufssonderschulklassen den Garten als Gemüse- und Kräuterquelle für den fachpraktischen Unterricht. Hierbei lernen die Schüler zum einen, dass Gartenarbeit viel Handarbeit ist: Bebauung, Bepflanzung, Bewässerung und Kompostierung. Aber sie lernen auch, dass ein solcher Lebensraum mit viel Verantwortung verbunden ist.

Dass dabei auch mal die Hände schmutzig werden, ist für die Schülerinnen und Schüler ebenso selbstverständlich wie sich nach getaner Arbeit auf einer der Sitzbänke ausruhen zu können. Der Garten soll jedoch nicht nur als Lebensraum für Menschen dienen, die Bienenwiese dient auch als Paradies für Insekten.

Von diesem ganzheitlichen Ansatz zeigte sich auch die Kommission des Regierungspräsidiums Freiburg im Rahmen der landesweiten Schulgarteninitiative beeindruckt, die die kleine Oase vor den Pfingstferien unter die Lupe nahm.

Als Dankeschön und zur Feier nach der getanen Arbeit luden der Schulgarten und die  beiden Kolleginnen alle mithelfenden Hände zum Gartenfest ein.

Schüleraustausch mit Mumbai (Indien) - aktueller Bericht

Jamaste aus Mumbai, einer lebendigen, lauten, vollen und unheimlich gastfreundlichen Stadt!

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Die SuS wurden von den Gastfamilien freundlich empfangen, wie eigene Familienmitglieder, es wurden bereits die ersten Adoptionsanträge ausgefüllt.

Die indischen Kollegen sind auch sehr gastfreundlich, das Programm, das sie mit uns machen, ist interessant, aufregend, spannend und vor allem lehrreich, sei es der Besuch der Indischen Design Akademie (von 1.000.000 Bewerbern werden jährlich durchschnittlich 50 angenommen), sei es die Stadtführung (Mumbai Darshan) oder sei es der Besuch der größten Tageszeitung Indiens (Times of India).
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Äußerst beeindruckend jedoch war der Besuch einer Grundschule des REAP Projekts, einer Hilfsorganisation des Jesuitenordens. Die Klassen waren auf kleine angemietete Räume im Elendsviertel verteilt, die Lehrerinnen und Lehrer dort ermöglichen den Kindern die Bildung, die ihnen ansonsten in einem fast völlig privatisiertem Bildungssystem nicht geboten werden könnte, weil den Familien schlichtweg das Geld fehlt. Zusammen mit den indischen Gastgebern haben die Schüler kleine Unterrichtssequenzen in Mathematik, Zählen, Englisch, Singen und Malen abgehalten. 
Der Besuch der REAP Schulen ist eine Erfahrung, die nicht nur die Schüler beider Länder, sondern auch die indischen und deutschen Lehrer zum Nachdenken veranlasst.
Bericht und Fotos: Marcel Hennecke 

Zielvereinbarung mit dem RP Freiburg unterzeichnet

Vier Ziele für höhere Qualität

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Bad Säckingen – Auf der Agenda der Hauswirtschaftlichen Schulen Bad Säckingen (HWSBS) stehen in den kommenden fünf Jahren vier Ziele: Die Gesundheit von Lehrkräften, der Erhalt des Schulstandorts, die Entwicklung von individuellen pädagogischen Maßnahmen für Schüler und die regelmäßigen Befragungen von Schülern und Lehrern zur Unterrichtsqualität. Mit Martin Müller, dem Leiter des Referats beruflicher Schulen im Regierungspräsidium Freiburg, unterschrieb der Schulleiter der HWSBS, Carsten Schnell, die neuen Zielvereinbarungen.

Allgemeinbildende und berufliche Schulen stehen in Baden-Württemberg regelmäßig auf dem Prüfstand, nicht nur die Qualität der Schulen allgemein, sondern auch der Unterricht und die Lehrkräfte. „Seit ungefähr 15 Jahren werden sogenannte Zielvereinbarungen zwischen beruflichen Schulen und dem Regierungspräsidium Freiburg getroffen, um Schulen systematisch weiterzuentwickeln“, erklärte Martin Müller. Denn wenn ziellos gearbeitet werde, könne auch kein Fortschritt entstehen.

Die Zielvereinbarungen werden alle fünf Jahre von den Schulen in Absprache mit dem Regierungspräsidium festgelegt. „Um den Entwicklungsprozess zu begleiten, finden jährlich Gespräche zwischen den Schulen und uns statt. Gemeinsam wird geschaut, wo die Schule steht und ob sie Unterstützung benötigt“, sagte Müller. An den Hauswirtschaftlichen Schulen Bad Säckingen entwickelte eine Gruppe von Lehrkräften in einem Workshop die vier Ziele, die sich in der Vereinbarung für die kommenden Jahre wiederfinden.

Besonders wertgelegt werden soll auf die Gesundheit der Lehrkräfte, beispielsweise durch eine gerechtere Aufgabenverteilung und Entlastung, Lehrersport und einen pädagogischen Tag zum Thema Gesundheit. Schulleiter Carsten Schnell hob zudem das Ziel der Sicherung des Schulstandorts und der Eigenständigkeit der Schule hervor. „Bis 2025/26 rechnen wir damit, dass die Schülerzahlen deutlich zurückgehen, daher müssen wir versuchen, die Schule attraktiver zu machen und die Identifikation mit der HWSBS zu stärken“, sagte Schnell.

Erreichen möchte er dies unter anderem durch einen Schulnamen, ein erweitertes Bildungsangebot und Schüleraustauschprogramme. Ein weiteres Ziel wird es sein, für mehr soziale Gerechtigkeit in der Bildung zu sorgen. Unter anderem durch Individualisierung des Unterrichts mithilfe von digitaler Technik wie Tablets. Ziel wird es auch sein, dass sich die Schule und die einzelnen Lehrer in regelmäßigen Abständen Rückmeldungen von Schülern und Kollegen einholen, um sich selbst weiterzuentwickeln. Martin Müller lobte die Ziele der Hauswirtschaftlichen Schulen Bad Säckingen und erklärte, dass es Schulen wie diese seien, die das Modell der beruflichen Schulen in Baden-Württemberg so erfolgreich machen würden.

Die Schule

Die Hauswirtschaftlichen Schulen sind eine der drei beruflichen Schulen im Berufsschulzentrum in Bad Säckingen. Im Schuljahr 2018/2019 werden circa 350 Schüler in sieben verschiedenen Schularten von 46 Lehrern unterrichtet. Träger der Schule ist der Landkreis Waldshut.

VON NINA WITWICKI Suedkurier Bad Säckingen

Großes Interesse am SG und am 1BKST

Zwei sozialwissenschaftlich ausgerichtete Wege zum Studium.

 

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Bild : Stm

Aus erster Hand über den Unterricht im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium informierten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 1. Foto: STM

 

Das Interesse an den Bildungsangeboten der Hauswirtschaftlichen Schulen in Bad Säckingen ist groß. Insbesondere das Sozialwissenschaftliche Gymnasium der Schule und das einjährige duale Berufskolleg Soziales sind begehrt. Deutlich wurde dies bei einer sehr gut besuchten Informationsveranstaltung der Schule für Eltern und Schüler.

Dabei hat sich die Leiter der Hauswirtschaftlichen Schulen, Carsten Schnell, gemeinsam mit dem Oberstufenleiter Jochen Stegmaier und seiner Teamkollegin Frau Schuff ein Schmankerl einfallen lassen: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums, berichteten aus ihrer Sicht über das Profilfach Pädagogik und Psychologie, das Fach Sozialmanagement und aus dem Unterrichtsalltag an ihrer Schule. Die Lehrerin Frau Pachl stellte das Wahlpflichtfach Global Studies vor. Somit bekamen die Interessierten eine authentische und lebhafte Einführung über alles, was das SG bietet.

25-jähriges Dienstjubiläum - wir gratulieren!

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Foto: EM

Am 21.01.2019 feierte die Technische Oberlehrerin Ursula Zerrer ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Schulleiter Carsten Schnell gratulierte seiner Kollegin und händigte ihr die Dankurkunde aus.

Alexander Emmerich ist neuer stellvertretender Schulleiter.

Videoimpressionen Projekttage 2018

Bildimpressionen Projekttage 2018

 

 

Gute Stimmung bei der Abi-Feier am SG

  • Abifeier des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums
  • 35 Abiturienten erhalten ihre Abschlusszeugnisse

Die Jahrgangsbesten 2018 vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium Bad Säckingen: Julia Lauber (links) und Jessica Weißbach.

Die Jahrgangsbesten 2018 vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium Bad Säckingen: Julia Lauber (links) und Jessica Weißbach. | Bild: Gerd Leutenecker

Vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (SG) Bad Säckingen ist der siebte Abitursjahrgang festlich am Samstagabend im Kursaal verabschiedet worden. 35 Abiturienten haben nach drei intensiven Jahren die allgemeine Hochschulreife bestanden. Julia Lauber und Jessica Weißbach sind mit dem Notenschnitt von 1,3 die Besten und bekamen paritätisch den Schulpreis.

Der Jahrgang 2018 vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium Bad Säckingen auf der Bühne des Kursaales bei ihrer Abschlussfeier.
Der Jahrgang 2018 vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium Bad Säckingen auf der Bühne des Kursaales bei ihrer Abschlussfeier. | Bild: Gerd Leutenecker

Ein durchweg familiärer und freundschaftlicher Charakter bot sich den zahlreichen Besuchern der Abschlussveranstaltung. Nach drei Jahren sind tiefe Freundschaften und Verbindungen entstanden. „Kein Zickenkrieg ist da gewesen“, beschrieben mehrere Absolventinnen einheitlich ihr Erlebtes. Die gute Atmosphäre in ihrer prägenden Schulzeit war am SG stetig gelungen. Vielleicht mit ein Grund, warum der Schultyp sich großer Beliebtheit erfreut. Der Frauenanteil ist sehr hoch, nur vier der 35 Abiturienten sind Männer. Mit zwei Klassen starteten im September 2015 über 60 zugelassene Schüler.

Alle Abi-Kandidaten bestehen Abschluss

Lena Werner ging in ihrer Schülerrede kurz darauf ein. „Jetzt am Tag der Trennung“ war im Rückblick auch die Rede von „drei hart erarbeiten Schuljahre, in denen zahlreiche das Geforderte nicht packten“. Kein Zuckerschlecken, am SG wird neben dem Profilfach Psychologie/Pädagogik gleichwohl der komplette Pflichtkanon der gymnasialen Oberstufe eingefordert. Aber erstmalig haben alle zugelassenen Abi-Kandidaten „es voll gepackt“, wie Oberstufenleiter Jochen Stegmaier stolz betonte. Aus beiden Landkreisen Lörrach und Waldshut sowie aus dem Aargau kamen die Schüler ans SG.

Schulleiter Carsten Schnell zitiert Hermann Hesse

Mit bewussten Entscheidungen sollten neue Ufer erreicht werden. Schulleiter Carsten Schnell interpretierte in seiner Ansprache als Germanist das komplette Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse. „Sich weiterentwickeln und den Reiz des Neuen mit Zuversicht angehen“, erörterte Schnell. Mit Dank und voll des Lobes für seine Kollegen seien die Schüler in ihren Schritten nun auf eine neue Stufe gelenkt worden. Die fachliche Breite in der Ausbildungsphase ende nun. Jetzt kommen die Spezialisierungen. Mit „sie sind gut vorbereitet“ summierte der Schulleiter das schulische Bemühen. Dafür gab es lautstark anhaltenden und anerkennenden Applaus von den Gästen. Als Jahrgangsbeste startet Jessica Weißbach nun ihr Duales Studium zur Wirtschaftsinformatik und Julia Lauber bringt ihr erstes Album als Musikerin heraus.

Lob und Preise für die Besten

Mit einem Preis sind Julia Lauber und Jessica Weißbach ausgezeichnet worden. Ein Lob haben Corinna Gut, Tabita Herrmann, Julia Keller, Lara Metzger und Sabrina Schmid erhalten. Die Fachpreise für Sozialmanagement und Informatik gingen an Jessica Weißbach. Die renommierten Preise für Mathematik und Spanisch räumte Sabrina Schmid ab. Julia Lauber erhielt im Profilfach Psychologie/Pädagogik sowie Biologie und Ethik die Preise. Tabita Herrmann in Englisch und evangelischer Religion. Der Preis für Global Studies geht 2018 an Bianca Asal.

Die ausgezeichneten Schülerinnen vom Abijahrgang am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium Bad Säckingen (von links). Sabrina Schmid, Jessica Weißbach, Julia Keller, Corinna Gut, Julia Lauber, Lara Metzger und Tabita Herrmann. Bilder: Gerd Leutenecker Die ausgezeichneten Schülerinnen vom Abijahrgang am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium Bad Säckingen (von links). Sabrina Schmid, Jessica Weißbach, Julia Keller, Corinna Gut, Julia Lauber, Lara Metzger und Tabita Herrmann. Bilder: Gerd Leutenecker | Bild: Gerd Leutenecker

Die Abiturienten vom SG Bad Säckingen: Bianca Asal, Aysenur Barlas, Lea Brunner, Lena Bühner, Lena Fasching, Lea Furrer, May Geisenhainer, Jill Gönner, Corinna Gut, Katharina Hajden, Lisa-Marie Heins, Marvin Heintze, Tabita Herrmann, Yvonne Jungel, Julia Keller, Sophia Kirchner, Pia Korthaus, Carla Langer, Julia Lauber, Liam Lücke, Janina Mayer, Lara Metzger, Hannah Mühlbauer, Melanie Neck, Ivy Nyambura, Nicola Angelo Primoschitz, Sophie Pokrzywa, Juliana Schiebel, Friederike Silberhorn, Sabrina Schmid, Lena Sturm, Peter Thoren, Kathrin Tröndle, Jessica Weißbach und Lena Werner.

Hauswirtschaftliche Schulen Bad Säckingen verabschieden die Berufsfachschüler

Gina Michelle Weiland (links) und Katr...auswirtschaftlichen Schule geschafft.   | Foto: Gerd Leutenecker

 

BAD SÄCKINGEN. Mehrere Wege stehen den Schülern in der Trompeterstadt zum Erlangen der Mittleren Reife offen. Zwei Möglichkeiten bieten die Hauswirtschaftlichen Schulen Bad Säckingen; als zweijährige Berufsfachschule kann dort zwischen Gesundheit und Pflege sowie Hauswirtschaft und Ernährung gewählt werden. 27 Schülerinnen und Schüler haben in diesem Jahr das Ziel erreicht. Am Freitagabend war deren Abschlussfeier im Schulzentrum. Katrin Rutschmann und Gina Michelle Weiland sind die Jahrgangsbesten.
Ganz sperrig heißt der Abschluss eigentlich "Fachschulreife", was ein mittlerer Bildungsabschluss im baden-württembergischen Schulsystem ist. Dieser ist dem Realschulabschluss gleichwertig. Der heterogenen Schülerschaft wird in zwei Jahren fachspezifisch einiges abverlangt. Beide Klassenlehrerinnen der Abschlussklassen berichteten von holprigen Starts. Noch ganz jugendliche Schüler reiften erst im zweiten Jahr zu willigen und leistungsbereiten Absolventen.
Hildegard Nowicki hatte als Klassenlehrerin beim Profil Hauswirtschaft und Ernährung so manch ungeläufiges Fremdwort ihren Schülern beigebracht. Dafür gab es so manchen Seitenhieb von den Schülern in ihren Ansprachen und einen Rückblick auf den gemeinsamen Schulalltag. Marion Göhlmann zieht als Klassenlehrerin der Profilklasse Gesundheit und Pflege ebenso an allgemeinbildenden Kompetenzen mit. Die zwei Jahre werden auch als Reifeprozess der Schüler verstanden. Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit sind dabei einige Sekundärtugenden, die eingefordert werden. An der Pünktlichkeit habe es jedoch anfänglich gehapert. Und ebenso sind die Verluste nicht verschwiegen worden. Leistung und Zielerreichung waren einigen Schülern noch zu viel der Mühen.
Schulleiter Carsten Schnell hat in seiner natürlichen und kompetenten Art gleich den Finger in die eigentliche Wunde gelegt. Videospiele und die unverbindliche Lebensweise seien das große Manko dieser Tage. Mit aus diesem Grund präsentierte Schnell eingangs seiner Ansprache, das umgemünzte Intro der Star-Wars-Saga. "Der Kampf gegen die Unwissenheit" – wider die starke" dunkle Macht" durch allzeit verfügbare Videos. Schmunzeln aber auch Kopfnicken war die Antwort der zahlreich anwesenden Eltern und Großeltern.
Anlässlich des selbstgewählten Mottos "Hollywood" war ein festlicher Rahmen von der Schülerschaft gewünscht. Robel Tesfai und Loris Vitale führten gekonnt durch die Veranstaltung. Wie immer managte der nachfolgende Jahrgang das Buffet und das Ambiente in der Schule. 

Berufsfachschule: Zwei Berufsfachschulen werden an der Hauswirtschaftlichen Schule Bad Säckingen angeboten. In zwei Jahren kann die Fachschulreife erworben werden. Unter http://www.hausw-schule-bad-saeckingen.de gibt es weitere Infos.

Exkursion Tagesklinik 2018